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Das Allendorfer Werraufer, von der Brücke gesehen
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Menschen und Ämter

Wer diese Stadt und ihr Salzwerk geführt hat — soweit es sich belegen lässt.

Foto: Hannibal34, 2009 · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Alle Bildnachweise

Was hier fehlt, fehlt aus einem Grund. Beim Stadtbrand 1637 verbrannte das städtische Archiv. Für die Zeit davor gibt es nur, was auswärts überliefert ist. Kursiv gesetzte Zeiträume sind Näherungen — die Begründung steht jeweils dabei. Erfundene Namen stehen hier nicht.

Salzgrafen

Die Leiter des Salzwerks. Das wichtigste Amt der Stadt — und das am schlechtesten überlieferte.

1547–Ende unbekannt
Jost Becker · SalzmeisterAus Hamburg. Legte 1547 den Salzbrunnen neu an und führte Verbesserungen beim Soleschöpfen, Gradieren und Sieden ein. Das Amtsende ist nicht überliefert.
1551–1559
Valentin Thölde · Salzgrebe1551 durch den Landgrafen von Hessen-Kassel zum Salzgreben im Salzwerk bei Allendorf ernannt. Großvater des Salinisten und Alchemie-Autors Johann Thölde. Das Endjahr ist sein Todesjahr; ein Amtsende zu Lebzeiten ist nicht bezeugt.
1561–1589
Johannes Rhenanus · SalzgrebeBelegt ist 1561 als Beginn der Mitaufsicht über das Salzwerk, Titel Salzgrebe; 1559 hatte er zuvor die Aufsicht über die Forstwirtschaft übernommen. Die verbreitete Angabe einer Alleinleitung von 1563 bis 1589 ließ sich in keiner erreichbaren Quelle bestätigen und wird hier bewusst nicht übernommen. Das Endjahr ist sein Todesjahr. Zugleich Pfarrer in Sooden.
urkundlich 1567–Ende unbekannt
Christoph Homberg (Hombergk) · SalzgrafDie Amtszeit ist unbekannt; es gibt nur einen Punktbeleg für 1567: Landgraf Wilhelm fordert den Salzgrafen Homberg auf, dem Pfarrherrn Rhenanus bei der Abfassung des Salzbuches beizustehen. Mitarbeiter an der Salzbibel. Das Jahr 1567 ist ein Einzelbeleg, kein Amtsantritt.
1737–1743
Jacob Sigismund Waitz von Eschen · ObersalzgrebeObersalzgrebe zu Sooden-Allendorf, zuständig für die Verbesserung der dortigen Salinen; arbeitete an der Rationalisierung des Salinenbetriebs. Zuvor 1723 Mathematicus bei Landgraf Karl, 1726 Bergsecretarius, dann Bergrat. Datierungskonflikt: Die Jahre 1737 bis 1743 nennt nur der Verein für Heimatkunde und dort ohne Quellenangabe; Wikipedia datiert den Amtsantritt unbestimmt auf die Zeit nach dem Tod Landgraf Karls 1730.

5 Einträge

Bürgermeister

Allendorf, Sooden und ab 1929 die vereinigte Stadt.

um 1440–Ende unbekannt
Heinrich Schaub · Bürgermeister von AllendorfEine von nur drei datierten Personen aus der Wikipedia-Aufzählung der Familien, die seit etwa 1400 das Bürgermeisteramt in Allendorf innehatten. Die Wikipedia-Familienliste steht ohne Einzelnachweis und ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit; nur die Jahresangabe ist überliefert, die Amtszeit ist unbekannt.
um 1585–Ende unbekannt
Geißler Praesendt · Bürgermeister von AllendorfEine von nur drei datierten Personen aus der Wikipedia-Aufzählung der Allendorfer Bürgermeisterfamilien. Die Wikipedia-Familienliste steht ohne Einzelnachweis und ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit; nur die Jahresangabe ist überliefert, die Amtszeit ist unbekannt.
um 1620–Ende unbekannt
Jost Motz · Bürgermeister von AllendorfEine von nur drei datierten Personen aus der Wikipedia-Aufzählung der Allendorfer Bürgermeisterfamilien. Die Wikipedia-Familienliste steht ohne Einzelnachweis und ausdrücklich ohne Anspruch auf Vollständigkeit; nur die Jahresangabe ist überliefert, die Amtszeit ist unbekannt.
1649–Ende unbekannt
Johann Sahme · Bürgermeister von AllendorfApotheker und Bürgermeister 1649. Belegt durch die Initialen JS auf dem Glashumpen des Salzmuseums von 1649, der 2004 als Leihgabe in der Sonderausstellung „Bergwerke auf Glas“ im Bergbaumuseum Bochum gezeigt wurde. Sahme fehlt in der Wikipedia-Familienliste – ein Hinweis darauf, wie lückenhaft diese ist. Die Amtszeit im Übrigen ist unbekannt.
1808–1813
Lorenz Heinrich Stephan · Maire von AllendorfMaire während der westphälischen Zeit. Für die Zeit von 1813 bis 1834 ist kein Amtsträger ermittelt.
1834–1852
Christian August Seyl · Bürgermeister von Allendorf
um 1848–Ende unbekannt
Christian Jähn · Bürgermeister von SoodenSieder; Bürgermeister in seiner Heimatstadt Sooden. Im März 1848 Mandat für die kurhessische Ständeversammlung, Wahlbezirk Witzenhausen (Land), bis 1849 im 11. Landtag. Die Amtsjahre als Bürgermeister sind nicht überliefert. Amtsjahre nicht überliefert. Eingeordnet nach der belegten Wirkungszeit: 1848 Mandat für die kurhessische Ständeversammlung, bis 1849 im 11. Landtag. Lebensdaten 1804 bis 1884.
1853–1873
Otto Heinrich Kroeschell · Bürgermeister von Allendorf
um 1858–Ende unbekannt
Johann Georg Wachsmuth · Bürgermeister von SoodenSalzsieder und Siedemeister; Bürgermeister in seiner Heimatstadt. Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung für den Wahlbezirk Hünfeld 1858 bis 1861 und 1862 bis 1866. Die Amtsjahre sind nicht überliefert. Die Quelle nennt nur den heutigen Gesamtnamen Bad Sooden-Allendorf; dass er Bürgermeister von Sooden und nicht von Allendorf war, ist naheliegend, aber nicht bewiesen. Amtsjahre nicht überliefert. Eingeordnet nach der belegten Wirkungszeit: Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung 1858 bis 1861 und 1862 bis 1866. Lebensdaten 1816 bis 1887.
Januar 1874–Mai 1876
Hugo Jesse · Bürgermeister von AllendorfFür die Zeit von Mai 1876 bis Juni 1877 ist kein Amtsträger ermittelt.
1876–1901
Hedwig Lange · Bürgermeister von SoodenHedwig Lange war ein Mann – der Vorname irritiert heutige Leser regelmäßig. Weißbindermeister, Sohn des Salzarbeiters Christian Lange und der Wilhelmine Antoinette Luckart, also ein Handwerkersohn aus einer Salzarbeiterfamilie. Bürgermeister von Sooden von 1876 bis zu seinem Tod 1901 und damit der einzige durchgehend datierte Soodener Amtsträger. Gilt als Gründer des Heilbades: Unter ihm wurde aus dem sterbenden Salinenort ein Kurort – genau der Wendepunkt nach 1866. Kurhessischer Kommunallandtag 1880 bis 1901, Abgeordneter zum Provinziallandtag Hessen-Nassau, Mitglied des Hauptausschusses und des Wahlprüfungsausschusses. Eine Straße ist nach ihm benannt.
Juni 1877–Juli 1897
Georg Ludwig Oeste · Bürgermeister von Allendorf
Januar 1898–Dezember 1923
Adolf Müller · Bürgermeister von Allendorf26 Jahre im Amt – die längste Amtszeit der Allendorfer Liste.
Dezember 1923–Juli 1925
Karl Leimbach · Bürgermeister von AllendorfStadtkämmerer, kommissarischer Bürgermeister.
August 1925–Juni 1929
Karl Eulert · Bürgermeister von AllendorfAnschließend kommissarischer Bürgermeister der 1929 vereinigten Stadt Bad Sooden-Allendorf.
bis 1929
Zeeden · Bürgermeister von SoodenLetzter Bürgermeister von Sooden vor der Vereinigung mit Allendorf 1929. Ein Vorname ist nicht überliefert. Anfangsjahr nicht überliefert. Eingeordnet am Ende der Amtszeit: Zeeden war der letzte Bürgermeister von Sooden vor der Vereinigung 1929.
Juli 1929–1930
Karl Eulert · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfKommissarisch; erster Bürgermeister der 1929 aus Allendorf und Sooden vereinigten Stadt, zuvor Bürgermeister von Allendorf.
Mai 1930–1944
Ferdinand Schneider · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfDie Amtszeit umfasst die gesamte NS-Zeit; Schneider amtierte bereits seit Mai 1930, also vor der Machtübernahme. Eine Parteizugehörigkeit ist nicht ermittelt, ebenso wenig, was 1944 zum Amtsende führte. Für die Zeit von 1944 bis Januar 1945 ist kein Amtsträger ermittelt.
Januar 1945–April 1945
Cornelius Bents · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfEiner der vier Bürgermeister des Jahres 1945: Die Abfolge Bents, Haase, Siebert, Franke innerhalb von neun Monaten ist der dichteste Amtswechsel der Stadtgeschichte. Welcher von ihnen von der Wehrmacht, welcher von der US-Besatzung und welcher von der Militärregierung eingesetzt wurde, geht aus den erreichbaren Quellen nicht hervor.
April 1945–Juni 1945
Fritz Haase · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfEiner der vier Bürgermeister des Jahres 1945: Die Abfolge Bents, Haase, Siebert, Franke innerhalb von neun Monaten ist der dichteste Amtswechsel der Stadtgeschichte. Welcher von ihnen von der Wehrmacht, welcher von der US-Besatzung und welcher von der Militärregierung eingesetzt wurde, geht aus den erreichbaren Quellen nicht hervor.
Juni 1945–September 1945
Wilhelm Siebert · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfEiner der vier Bürgermeister des Jahres 1945: Die Abfolge Bents, Haase, Siebert, Franke innerhalb von neun Monaten ist der dichteste Amtswechsel der Stadtgeschichte. Welcher von ihnen von der Wehrmacht, welcher von der US-Besatzung und welcher von der Militärregierung eingesetzt wurde, geht aus den erreichbaren Quellen nicht hervor.
1946–1960
Fritz Franke · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfGewählt ab April 1946, kommissarisch bereits seit September 1945 – damit der vierte Amtsträger des Jahres 1945 und derjenige, der die Abfolge Bents, Haase, Siebert beendete.
1960–1978
Gerhard Harke · Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf
1978–1984
Rolf-Erich Barié · Bürgermeister von Bad Sooden-Allendorf
1984–1991
Rolf Jenther · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfRücktritt kurz nach der Wiederwahl.
1991–1997
Erich Giese · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfMitglied im Verein für Heimatkunde; gestorben Anfang Juli 2004.
1997–2009
Ronald Gundlach · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfSPD; zwei Amtszeiten. Trat beim Brunnenfest 2006 in der historischen Szene als Landgraf auf.
2009–heute
Frank Hix · Bürgermeister von Bad Sooden-AllendorfCDU; 2008 mit 76,84 Prozent gewählt, Amtsantritt 2009. Das häufig genannte Datum 06.03.2009 ist in den erreichbaren Quellen nicht bestätigt – Wikipedia nennt nur das Jahr. Wiedergewählt am 14.03.2021 mit 57,3 Prozent gegen Sandra Rhenius-Thimm (unabhängig, 36,6 Prozent) und Manfred Heidl (unabhängig, 6,1 Prozent), Wahlbeteiligung 65,1 Prozent; die laufende Amtszeit reicht bis 2027. Die Wahl der mittleren Amtszeit 2014/2015 ist nicht ermittelt.

28 Einträge

Pfarrer

St. Crucis in Allendorf und St. Marien in Sooden.

1527–1530
Johannes Kymaeus · Prediger in SoodenBis 1527 Franziskaner in Fulda, 1527 durch Adam Krafft für die Reformation gewonnen und im selben Jahr Prediger in Soden. 1529 Studium in Marburg, 1530 bis 1536 Prediger in Homberg, 1538 Superintendent des Kasseler Bezirks, 1539 beteiligt an der Ziegenhainer Zuchtordnung und der Kasseler Kirchenordnung. Das oft genannte Reformationsdatum 16.10.1527 ließ sich nicht verifizieren, passt aber zu seiner Biografie.
1536–1540
Theodor Fabricius · Pfarrer in Allendorf1522 Immatrikulation in Wittenberg bei Luther und Melanchthon, 1527 Hebräisch-Lehrer in Köln, ab 1531 in Diensten Landgraf Philipps, 1533 Diakon in Kassel. Von 1540 bis 1542 verhaftet, weil er die Doppelehe seines Dienstherrn verurteilte – der seltene Fall, in dem Ortsgeschichte unmittelbar an Reichsgeschichte rührt. Danach 1543 Professor für Hebräisch in Wittenberg, 1544 Superintendent in Zerbst, am 25.04.1544 zum Dr. theol. promoviert.
1555–1589
Johannes Rhenanus · Pfarrer von St. Marien (Sooden)1553 durch Adam Krafft ordiniert, 1553/54 zweiter Pfarrer in Melsungen, dann Pfarrer in Marburg, 1555 als vierter Pfarrer nach Allendorf/Sooden versetzt und in der Kirche St. Marien in sein Amt eingeführt. 1554 von Landgraf Philipp zur technischen Verbesserung des Salzwerks gewonnen; zugleich Salzgrebe. Auf ihn geht das Bet-, Lob- und Dankfest zu Pfingsten zurück, der Ursprung des Brunnenfestes. 1566 verheiratet mit Catharina Braun († 1586), fünf Kinder; zweite Ehe mit Catharina Schott, geborene von Löwenstein. Hinterließ 993 Gulden Schulden – drei Jahresgehälter.
1803–1818
Johann Georg Wagner · Superintendent und PfarrerSuperintendent und Pfarrer; die Kirche ist in der Quelle nicht spezifiziert. Für die Zeiträume 1530 bis 1536, 1540 bis 1555, 1589 bis 1803 und 1818 bis 2011 ist keine einzige Person ermittelt – rund 400 der letzten 500 Jahre sind personengeschichtlich unbesetzt.
seit 2011–heute
Hubertus Spill · Pfarrer von St. Crucis (Allendorf)Pfarrer der Kirchengemeinden Allendorf und Ellershausen. Eigene Angabe: „Seit 2011 bin ich Pfarrer in den Kirchengemeinden Allendorf und Ellershausen.“
seit 2011–heute
Dr. Daniel Bormuth · Pfarrer von St. Marien (Sooden)Pfarrer von St. Marien (Sooden) und St. Michael (Kleinvach).

6 Einträge

Landräte

Kreis Witzenhausen, ab 1974 Werra-Meißner-Kreis.

1821–1832
Karl Wilhelm Philipp Bockwitz · Kreisrat des Landkreises WitzenhausenAmtsbezeichnung Kreisrat. Der Kreis wurde 1821 durch kurfürstliche Verordnung aus fünf Ämtern gebildet, darunter das Amt Allendorf. Für die Zeit von 1832 bis 1848 ist kein Amtsträger ermittelt.
1848–1851
Karl Wilhelm Bickell · Landrat des Landkreises WitzenhausenDieser Eintrag fehlte im ersten Wikipedia-Abruf und tauchte erst beim Gegenlesen gegen den Spiegel dewiki.de auf. Für die Zeit von 1851 bis 1856 ist kein Amtsträger ermittelt.
1856–1868
Wilhelm Uloth · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1868–1875
Thomas Boch · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1875–1884
Friedrich Bernstein · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1884–1895
Bernhard von Schenck · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1895–1917
Heino von Bischoffshausen · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1917–1919
Hermann Wolf · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1919–1928
Georg Thöne · Landrat des Landkreises WitzenhausenSPD. Parteizugehörigkeiten sind für diese Liste erst ab 1919 erfasst.
1928–1932
Jean Groeniger · Landrat des Landkreises Witzenhausen
1932–1938
Ernst Beckmann · Landrat des Landkreises WitzenhausenDVP, ab 1933 NSDAP; der Parteiwechsel ist dokumentiert.
1938–1945
Walter Gerber · Landrat des Landkreises WitzenhausenNSDAP.
1946–1973
Wilhelm Brübach · Landrat des Landkreises WitzenhausenSPD; 27 Jahre im Amt bis zur Auflösung des Kreises. Der Landkreis Witzenhausen wurde am 01.01.1974 mit dem Landkreis Eschwege zum Werra-Meißner-Kreis vereinigt.
01.01.1974–05.06.1988
Eitel Oskar Höhne · Landrat des Werra-Meißner-KreisesSPD; zuvor Landrat des Landkreises Eschwege 1961 bis 1973 und führte das Amt nahtlos fort.
06.06.1988–05.06.2006
Dieter Brosey · Landrat des Werra-Meißner-KreisesSPD.
06.06.2006–31.12.2021
Stefan G. Reuß · Landrat des Werra-Meißner-KreisesSPD.
01.01.2022–heute
Nicole Rathgeber · Landrätin des Werra-Meißner-KreisesFreie Wähler; erste Frau im Amt. Stichwahl am 07.11.2021 mit 59,74 Prozent gegen den SPD-Konkurrenten. Zuvor Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit Kassel, ab April 2021 Ortsvorsteherin von Grebendorf.

17 Einträge

Was noch zu erforschen wäre

Die Reihe der Salzgrafen ist mit fünf Namen über 360 Jahre lückenhaft; die Pfarrerlisten ebenso. Beides ließe sich füllen: die Salzgrafen über den Bestand 55a im Hessischen Staatsarchiv Marburg („Ältere Berg-, Hütten- und Salzwerkssachen“), die Pfarrer über die Hessische Pfarrerkartei. Für Amtmänner, Rentmeister und Stadtschreiber gibt es bislang gar keine Liste.

Siehe auch Wagner 1865